Essstörungen

Bei einer Essstörung geht es nur scheinbar um das Hungern, Erbrechen oder Verschlingen von Nahrungsmitteln. Eine Essstörung ist eine ernst zu nehmende psychosomatische Erkrankung und kann als Hilferuf verstanden werden. Die Lebensqualität der Betroffenen Frauen und Mädchen (auch Jungen und Männer sind zunehmend betroffen) verschlechtert sich zunehmend. Die andauernde gedankliche und emotionale Beschäftigung mit dem Essen, dem Gewicht, Aussehen und der eigenen Leistung sind belastend, manchmal sogar quälend.

Das Leben mit einem von einer Essstörung betroffenen Menschen ist auch für die Familien und Freunde zunehmend belastend. Das liegt vor allem daran, dass sie so wenig ausrichten können.

Die häufigsten Formen der Essstörung sind

  • Magersucht (Anorxia nervosa),
  • Bulimie (Bulimia nervosa) und
  • Binge eating disorder mit oder ohne Übergewicht (Adipositas) als Folge.

Nähere Informationen finden sie unter: www.anad.de

Damit sich aus ersten Anzeichen keine ernsthaft chronische Erkrankung entwickelt, sollte schon der erste Verdacht ernst genommen werden. Lassen Sie sich beraten.

Wir beraten Sie gerne in Einzelgesprächen, die vor allem der Klärung und diagnostischen Einordnung Ihrer Situation gelten.

Einzelberatungen sind für Betroffene, für weibliche Angehörige oder auch für andere Personen, z.B. für eine Lehrerin möglich.

Zu einem Erstgespräch können Sie sich gerne eine weibliche Begleitperson mitbringen, z.B. die beste Freundin, eine nette Nachbarin oder die Mutter.

Auf Wunsch verabreden wir mit Ihnen Beratungsreihen, deren Ziel es ist, Sie zu stärken und bei der Verbesserung ihrer Situation in ihren Bemühungen zu unterstützen.

Wir bieten Gruppen für Mädchen und Frauen an, die selbst an einer Essstörung leiden. Die Unterstützung durch gleich gesinnte Leidensgenossinnen wirkt stärkend. Das Bemühen darum, die Essstörung zu schwächen und eigene Stärken neu aufzubauen und das volle Leben wieder genießen zu können, ist gemeinsam meistens leichter.

Diese Gruppen starten meist im Januar und dann nach den Sommerferien wieder. Sie finden dienstags Abend von 18.00 - 20.00 Uhr statt. Über die Kursgebühr sprechen wir im Erstgespräch.

Für weibliche Angehörige von Betroffenen mit einer Essstörung, machen wir ebenfalls Angebote. Diese Angehörigen sind in den meisten Fällen Mütter, aber auch Schwestern, Freundinnen oder Großmütter.

Wann eine Gruppe oder ein Angebot aktuell neu beginnt und wann die Möglichkeit zur Anmeldung besteht, finden Sie unter Aktuelles Gruppen und Veranstaltungen dieser Website.

Ansprechpartnerin für den Themenbereich Essstörungen ist Maria Peeters

  

Neu bei IMPULS

Sprechstunde Essstörungen

Wir bieten einmal im Monat eine spezielle Sprechstunde im späten Nachmittagsbereich an. Es geht um den Themenbereich Essstörungen, der ein Arbeitsschwerpunkt der Frauen-Beratungsstelle ist.

Inhaltlich kann es um alle Essstörungsformen bei Jugendlichen oder Erwachsenen gehen. Fragen nach der Schwere und der Behandlungsbedürftig-keit können ebenso erörtert werden, wie die Not der Betroffenen, die fehlende Krankheitseinsicht oder eigene Handlungsmöglichkeiten und weitere Beratungswünsche.

Auch Fragen zur Prävention von Essstörung sind möglich.

Die Sprechstunde ist gedacht für Menschen:

  • die glauben oder wissen, dass Sie selbst an einer Essstörung leiden
  • Angehörige wie Eltern, Geschwister, erwachsene Kinder, Ehepartner oder Lebenspartnerinnen
  • Freunde
  • Fachkolleginnen und Kollegen, wie Lehrerinnen, Sozialarbeiter etc.
  • Menschen, die das Thema interessiert.

Ihre Ansprechpartnerin ist Maria Peeters, Diplom-Pädagogin und langjährige Mitarbeiterin der Frauenberatungsstelle.

Sie ist Systemische Familientherapeutin (DGSF), Fachtherapeutin für Essstörungen und Trauma-Beraterin.

 

Bitte melden Sie sich unbedingt telefonisch an: 02823 41 91 71

Die Termine sind 1x monatlich donnerstags um 16 und 17 Uhr.

Folgende Termine sind bereits terminiert: 02.03., 07.05, 07.07. 07.08 und am 03.09.

 

Ort: Voßstr. 28 in Goch (Fußgängerzone), der Eingang ist hinterm Haus.